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Wir suchen keine Antwort, wir suchen einen Zustand.

Auf der Suche nach dem Sinn in der Welt wurden ungezhlte Frau- und Mannjahre aufgewendet, es gab eine Menge Antworten, einfache Antworten auf unlsbare Fragen.

Aber sind diese Fragen nicht unvollkommener Ausdruck einer weit grundlegenderen Sehnsucht?

"Why did we fall from Grace?"; ist es das? So wre die Motivation nach dem Warum zu fragen nur Ausdruck unserer Getrenntheit von jenem seligen Zustande, in dem wir das Unsagbare in seiner ganzen Flle spren, welches, heruntergebrochen auf unsere enge Dimensionalitt, als das Wort "Sinn" nur einen klglichen Eindruck seiner gttlichen Herkunft schattenhaft vermittelt.

Jenen ersten Schrei also nach der Geworfenheit in die Welt entwickeln wir zur Frage nach dem Grund fr die Trennung.

Doch welche Antwort knnte so umfassend sein, uns in jenen all-einen fraglos versorgten Zustand in der Fruchtblase zurck zu bringen?

Knnte es nicht sein, da ber die Annahme des Verlustes jenes paradiesischen Zustandes der Weg sich ffnet fr Zustnde, in die wir nicht flchten, sondern die wir verantwortlich erschaffen?

Das ist eine gute Frage: Welchen Zustand ersehnen wir am meisten?
Und: Wollen wir es dabei belassen?

Dagegen lt sich fragen: Das Ersehnen oder den Zustand?





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complexity remains
©1999 Robert Stein-Holzheim