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Es gibt keine Dinge. Es gibt keine Identitt.

Die jahrtausendewhrende Suche nach dem "Ding an sich" hat sich als "Der Witz an sich" herausgestellt.

Denn im immer Kleineren erweist sich das Konzept des "Dinges" als wesenlos. Die Realitt besteht dort aus Bezglichkeiten, Verschrnkungen, Energie-differenzen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen des mehrheitlich Unmglichen oder, wie die Physiker sagen: Quantenunbestimmtheiten.

Was bleibt, sind unendlich komplexe Schwingungs-muster virtueller und mit Geschick und Glck messbarer Teilchen, die keine Teilchen sind, sondern Wellen, die keine Wellen sind sondern ...

Da sind keine identifizierbaren "selbstidentischen" Elektronen, die man markieren und wiederfinden knnte wie Delphine, es gibt nur die Elektronen-haftigkeit in subatomaren Beziehungen.

Poetische Physiker haben diesen Bereich der Realitt, der allem zugrundeliegt, ohne da er einen Grund htte, "Alices Wonderland" genannt.
Von dort aus baut sich alles nahtlos auf, so sind auch wir, ununterbrochen myriardenfach neu geschaffen aus unergrndlichem Quantenschaum.

Das Konzept des Dinglichen verliert vllig seinen aus dem Alltag entlehnten Sinn. Hier regiert das Dazwischen das Sein.

Der Blick auf das Dazwischen stellt den Verbindungsaspekt von Welt in den Vordergrund der Wahrnehmung, wo wir sonst gewohnt sind, auf die Dinge zu sehen. Das nenne ich einen frischen Blick in die Welt tun.





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Kommentare zu These [52]

1.

von Robert

3-. , 25: 1:3:

Antwort auf

Hi Catherine,
das Gefhl der Identitt ist eine Folge der Kontinuitt unserer Bewutseinsprozesse. Weder philosophisch noch materiell knnen wir von einem zum anderen Moment wirklich identisch sein.

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2.

von Catherine

3-. , 24: 1:5:

Was ist mit der Matrix

Verstehe ich nicht wirklich was du damit sagen mchtest. Wenn ich mir Gedanken mache, reflektiert werde, einen Willen habe, ein Verlangen, Reaktionen entstehen, mich entwickel dann werde ich mir meine
mehr..

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complexity remains
©1999 Robert Stein-Holzheim