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Einem Fhrer zu folgen, ist eine Kunst.

Es ist eine der Schlsselszenen in Monty Pythons "Leben des Brian": Sie, Ihn sowieso schon liebend, allein mit ihm im Hof, in den er sich vor seinen pltzlich in Scharen auftauchenden Anhngern flchtete.

"Sie sollen mich in Ruhe lassen, ich bin nicht der Messias, jeder mu es fr sich selbst herausfinden! Das verstehst Du doch, Maria?"
"Ja, oh ja, Du hast ja so recht, du bist es, du bist es!" und andchtig himmelt sie ihn an ...

Da hat wer was nicht verstanden, oder? Oder gerade richtig verstanden? Wr es denn ihr Weg, dem seinen zu folgen? Geht das berhaupt?

Folgt man seinem Fhrer, indem man seine Worte trinkt oder ist man dann der, der die Worte wohl nimmt, aber dabei weiter auf seinem eigenen Wege voranstrauchelt, whrend der Fhrer, Lehrer, Meister, Brian ... ganz woanders seine Schritte setzt?

Wer etwas lernen will, bedarf der Lehrer. Und seine Lehrer als Lehrer zu nehmen, ist Bedingung.
So kann der Lehrer das Lernen fhren. Und der Schler das Gelernte ganz annehmen.
Das ist die Verantwortung des Schlers.

Jeder Lehrer ist Mensch - und obschon mancher Schler dies gerne vergit, hat auch dieser Mensch nur seine Wahrheit zu verknden.
Darum ist das berprfen des Gelernten am eigenen Erfahren Pflicht des Schlers.

Sich selbst zu fhren, im sich fhren lassen durch den Lehrer, bleibt der eigene Weg zur Freude beider.


Meide Lehrer, die anderes fordern.




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©1999 Robert Stein-Holzheim