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Bewutsein ist nur multidimensional zu verstehen.

Bewutsein. Weniges ist so klar, verwirklicht es sich als Zustand und so ungreifbar, versucht man es zu definieren.

"Sein" ist der alles umfassende Begriff, "Bewut" ein Modus Operandi, in dem Inhalte reflektiert werden. Und zwar von einem Wesen, das danach trachtet zu verstehen, was es da reflektiert.

Das aber kann es nur, wenn ein vielfach potentiell Anderes zur Auswahl steht, um das eben Reflektierte nicht zu sein.

Das Vielfach potentiell Andere, jenes Potentielle, das nicht ist, das "Das Nicht" ist, aber ist in der Realitt eben nicht seinhaft und damit real allein in der Dimension der Mglichkeiten ... Eine Verwechslung ist ausgeschlossen ;-)

So wie mein Bewutsein also dieses Vexierspiel inszeniert und dergestalt die Dimension der Mglichkeiten als real Gedachtes in Deinem Kopfe sich erschaffen lt, so ist eben jenes Bewutsein auf die Existenz dieser Dimension der Mglichkeiten als Vorbedingung seiner Existenz immer schon angewiesen.

Bewutsein und Multidimensionalitt ziehen sich gleichsam gegenseitig am eigenen Schopfe ins Sein.

Der ungeheuerliche Hintergrund, vor dem Bewutsein berhaupt mglich wird, ist uns mit viel Glck vielleicht ahnbar, manchmal ...





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complexity remains
©1999 Robert Stein-Holzheim