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Die Erlsung ist der Verrat am gesamten System.

Es ist die Freiheit, die wir der Welt geben, zu geben bereit sind, die es ausmacht, was wir wahrnehmen und wie nah wir uns erlauben, der Erlsung zu sein.
Denn in die Erlsung zu gehen ist erkauft mit der Aufnahme aller Schulden aller Systeme, die sich ja alle nach eben dieser Erlsung so sehr sehnen, all die Zeiten, oh all die Zeiten.

Dem nun, der geht, der sich selbst erkennt und lst als in der Schuld und Lsung aller seiend, der nicht mehr ist und darum umfassend, dem wandelt sich die Schuld in Mitgefhl, der geht und tritt durch das Tor, das es nicht gibt.

So wird die Frage nach der Erlsung zur Gewissensfrage. Nmlich ob wir, im Angesicht des Firmaments, bereit sind, alle Schuld und alle Mhsal auf uns zu nehmen und im "nicht mehr weiter so" zu wandeln.

Und erst, wenn auch nicht mehr der letzte Tropfen von Selbstmitleid oder Stolz zu spren ist, erst dann und auch erst dann, wenn, was folgt, absichtslosen Herzens Freude ist, erst dann ... gehen wir vieleicht den Schritt, den niemand gehen kann.


Einverstanden, Gefhrt zu sein,
wo wir nicht mehr sind -
zu Gast im eigenen Hause.




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Kommentare zu These [35]

1.

von martin knohr

0-. , 18: 0:6:

zu gast im fremden hause

hammer. gestern war das sie ganze zeit mein thema: selbstmitleid und stolz.
immer wenn ich merkte, was da wieder fr ein schei in meinem kopf vor sich ging, weil ich andere abwertete, kam das wort h

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©1999 Robert Stein-Holzheim