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Wer lebt, trgt Schuld.

Sie ist uns als Gefhl Teil des Menschlichen. Schuld ist unsere Art der Wahrnehmung fr die Einhaltung gewisser Ordnungen von Systemen, denen wir angehren. Alle knnen dies wahrnehmen.

Gefhrden wir durch unser Tun die Zugehrigkeit zu unserer Gruppe oder Gemeinschaft, erleben wir dies als Schuld.

Eine andere Form der Schuld ergibt sich automatisch im Geben und Nehmen. Um in die frderliche Richtung zu gehen, knnen wir - so es uns mglich ist - immer etwas mehr geben, als wir erhalten und etwas weniger vergelten, als wir erlitten.

Systeme setzen sich Regeln. Oder bekommen Regeln gesetzt. bertretung erzeugt Schuld. Sind die Regeln angeblich gttlich, fhrt die bertretung in die Snde. So gewannen die Kirchen Macht ber Seelen.

Oft laden wir aus Liebe Schuld auf uns, wenn wir als Kinder in die Position gedrngt werden, auf der Elternebene zu vermitteln und dergestalt die Generationengrenze berschreiten. Das Handeln auerhalb der eigenen Zustndigkeit wirkt dann spter anmaend, was wir womglich durch Scheitern zu shnen suchen.

Auch versuchen wir oft, die Schuld unserer Vorfahren zu tragen oder sie zu rehabilitieren.


Die Bewutwerdung und Annahme dieser Ebenen lst.



Ich mchte mich fr diese Einsichten bei Bert Hellinger bedanken.


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complexity remains
©1999 Robert Stein-Holzheim