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Es besteht kein Grund zur Beunruhigung.

Die meisten Menschen hegen tief innen, an einem unsagbaren Ort, einen unbeschreiblichen Zweifel -... den Zweifel an der Berechtigung ihrer puren Existenz.

Den Zweifel, ob es in Ordnung ist, da sie hier sind, da es sie gibt.

Wir alle gehen durch eine Menge Erfahrungen, bevor sich ein sprachlich abbildbares Verstndnis unseres Seins zu entwickeln beginnt. In dieser Zeit, da wir fhlend so rein wie hernach nie wieder vorhanden sind, geschehen uns die tiefsten Einprgungen.

Wir erleiden das erste groe Trauma, eine Erfahrung, die so einschneidend ist, da sie einen ersten Teil unseres keimenden Wesens abspaltet, da wir uns selbst die Schuld daran geben.

Die meisten von uns haben solche Verlassens- oder Ungeliebtheitsprgungen. Obwohl wir das nicht benennen knnen, spren wir doch, da "mit uns etwas nicht stimmt", da "wir ganz falsch sind" oder hnliches.

Unbewortet sinkt das Gefhl des Grundbels und der Schuld tief in unser vorsprachliches Unbewutes. Dort bildet sich der "Dmon", der dieses Wissen vor uns und dem Rest der Welt nach Krften geheimzuhalten sucht.

Jedoch: In spteren Jahren, freundlich befragt, kann uns der Dmon offenbaren, was er immer zu verstecken trachtete.
Etwa: "Ich habe keine Berechtigung hier zu sein" oder "Ich gehre nicht dazu".

Doch Kleinkinder sind ohne Fehl. Die Wahrheit hinter dem dramatischen Erleben ist das Miverstndnis eines Babys, kein Gttergrollen.


Wir sind ok, denn wir sind hier.




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Kommentare zu These [12]

1.

von martin knohr

0-. , 18: 1:0:

.

danke
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up

complexity remains
©1999 Robert Stein-Holzheim